Charity forever Okt04

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Charity forever

Nur Streber engagieren sich wohltätig? Schon lange nicht mehr! Wer heute nicht spendet, ist fast schon wieder out. Wir stellen euch die fünf coolsten Charity-Aktionen vor.
Egal welche Zeitschrift man aufschlägt, ständig wird über „Charity“ berichtet. Stars und Sternchen gehen zu Wohltätigkeitsveranstaltungen, spenden Geld, schlüpfen in feine Kleidung und feiern ihre Wohltat. Prominente, wie zum Beispiel das deutsche Model Toni Garrn, besuchen inzwischen sogar Krisengebiete, um vor Ort zu helfen. Angelina Jolie und Brad Pitt haben gemeinsam die „Jolie-Pitt Foundation“ gegründet. Ein richtiger Trend also. Wie sieht es aber bei uns in Deutschland bei den Normalsterblichen aus?

Laut einer Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach waren 2016 ungefähr 1,4 Millionen Menschen in Deutschland ehrenamtlich tätig. Überwiegend engagieren sich die meisten Menschen für Kinder und Jugendliche. Auch unter jungen Menschen setzt sich der Trend langsam durch. Bei einer Studienuntersuchung gaben 52 Prozent der Jugendlichen bis 14 Jahre an, dass sie sich sozial engagieren. Dabei stehen Sportvereine und Kirchen an erster Stelle. Trotz der erst einmal positiven Ergebnisse wissen viele Menschen in der Realität aber gar nicht, wo und wie sie helfen können: Macht so etwas überhaupt Spaß? Muss man dafür selbst viel Geld haben? Und kommt meine Spende sicher an?
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, schaut man sich am besten erst einmal an, womit man es hier überhaupt zu tun hat: mit Charity. Zu Deutsch „Wohltätigkeit“. Es bedeutet, dass es sich um eine Tätigkeit zu Gunsten Bedürftiger durch zum Beispiel Geschenke, Spenden oder ehrenamtliche Tätigkeiten handelt. Mit Letzterem kann man sich in Vereinen, Initiativen oder karitativen Einrichtungen engagieren.

 

Hier gibt es einen kleinen Überblick zu aktuellen Charity-Aktionen – die aber nicht nur zum Wohle anderer stattfinden, sondern einem selbst auch noch Spaß bringen.

 

Abnehmen für einen guten Zweck

Die neueste Motivationsmethode um seinen Körper in Form zu bringen, ist weder die zu enge Jeans, in die man in Zukunft reinpassen möchte, noch die Schokolade am Cheat Day. Es ist der gute Zweck, für den man abnimmt! Man erstellt mit wenigen und einfachen Schritten über „donare.de“ eine eigene Spendenseite. Nachdem man dann auf der Seite aus einem Auswahlmenü seine kalorienfressende Lieblingsaktion bestimmt hat, wählt man eine von zahlreichen gemeinnützigen Organisationen aus, die man damit unterstützen möchte. Dann muss man sich nur noch überlegen, wieviel man spenden möchte: für jeden gelaufenen Kilometer, für jedes verlorene Kilo – wie auch immer.
Im nächsten Schritt trommelt man Familie, Freunde und Bekannte zusammen und bittet sie um Mithilfe. Hier ein Beispiel: Tina möchte wieder in ihr Lieblingskleid passen und hat sich deshalb zu einem 10-Kilometer-Lauf angemeldet. Auf donare.de trägt sie diesen Lauf als Spendenlauf ein. Tina weiß genau, dass ihre Freundinnen ebenfalls mit ein paar Pfunden zu viel zu kämpfen haben. Deshalb bittet sie diese, mitzulaufen und für jeden gelaufenen Kilometer – genau wie sie selbst auch – 15 Euro zu spenden. Gemeinsam kommen sie nicht nur ihrer Traumfigur ein Stück näher, sondern schwitzen auch noch für den guten Zweck.

Für die, die eher auf Diäten setzen, gibt es noch andere Möglichkeiten: Mia beginnt eine Low-Carb-Diät. Über donare.de erstellt sie eine Spendenseite zu ihrer Aktion. Sie bittet Familienmitglieder, Freunde und Bekannte, sie mit 10 Euro für jedes abgenommene Kilo zu belohnen. Falls Mia es schafft, 10 Kilogramm abzunehmen, hat sie gleichzeitig 100 Euro für eine gemeinnützige Organisation ihrer Wahl gesammelt. Win-win!

Mehr Infos unter: www.donare.de

 

Seinen Nagel erheben

Was haben Zac Efron und Liam Hemsworth bis auf ihren knackigen Hintern gemeinsam? Beide haben einen lackierten Fingernagel. Was wohl Liams Freundin Miley Cyrus im ersten Moment gedacht hat, als er in ihrem Schminktäschchen herumgewühlt hat? Spätestens als sie gehört hat, dass es für einen guten Zweck ist, haben sich ihre Zweifel aber mit Sicherheit in Luft aufgelöst. Beim Anmalen des männlichen Zeigefingers handelt es sich nämlich um eine Aktion gegen Gewalt gegen Kinder, hinter der die Hilfsorganisation „The Polished Man“ steckt. Ein „Polished Man“ zu sein heißt, den Menschen, die verletzt wurden, nicht den Rücken zuzuwenden, sondern seine Stimme und den Fingernagel mit dem Satz „Ich sehe dabei nicht weg“ zu erheben. Alle Unterstützer nominierten sich gegenseitig, den Zeigefinger anzupinseln, ihn zu heben und ein Selfie zu schießen – ähnlich wie bei der Ice-Bucket-Challenge vor zwei Jahren. So wurden unter anderem auch Zac Efron und Liam Hemsworth nominiert. Wenn auch dein Freund, Partner oder Kumpel ein „Polished Man“ sein möchte, kann er unter dem Hashtag #NailToEndIt auch sein Gesicht und seinen Finger gegen Gewalt in die Selfie-Kamera halten.

Mehr Infos unter: www.polishedman.com

 

September, Oktober, Movember

Richtig gelesen. Aber keine Sorge: der Monat November wurde nicht in „Movember“ umbenannt. Es handelt sich hierbei nur um einen etwas anderen November. Einen haarigen nämlich! Zusammengesetzt aus dem englischen Wort „Moustache“, das Schnurrbart bedeutet, und dem Monat November entsteht „Movember“. Es geht dabei um eine Wohltätigkeitsaktion, die Männer weltweit im November dazu bringen soll, sich für 30 Tage einen Oberlippenbart wachsen zu lassen. Damit möchte sie auf die enorme Wichtigkeit der Prostatakrebs-Vorsorge aufmerksam machen und Spenden sammeln für die, die bereits unter Prostata- und Hodenkrebs leiden.

Das gesammelte Geld wird in das Gesundheitsprogramm für Männer investiert. Die in Deutschland gesammelten Spenden fließen zum Beispiel in den Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs e.V. sowie Forschungsprojekte der Movember Foundation. Ein Schnurrbart kann Leben retten! Ganz nach dem Motto: „Grow a Mo, save a Bro“ – lass dir einen Schnurrbart wachsen und rette einen Bruder.

Mehr Infos unter: www.movember.com

 

Auf die Plätze, fertig, los!

In genau 15 Städten wird dieses Jahr wieder gerannt, was das Zeug hält. Die Organisation „Charity Walk & Run“ setzt sich für hilfsbedürftige Kinder ein, bewegt die Menschen, im doppelten Sinne, und fördert ihren Zusammenhalt. Egal ob Eltern, Kinder, Unternehmen oder Cliquen. Laufen bedeutet Sport und Spaß für alle. Auf der Homepage eine Stadt und Geldbeitrag auswählen, Sportkleidung an und dann ganz nach dem Motto „Laufen, Begegnen, Helfen“ loslaufen.

Mehr Infos unter: www.charity-walk.info

 

 

Zitat:

Mahatma Gandhi sagte: “Be the change that you wish to see in the world.” Wir alle können helfen!